Energie-Kraft Süd
Bosch Compress Außeneinheit auf einer Terrasse vor einem Wohnhaus – Hersteller-Anwendungsmotiv

Luft-Wasser-Wärmepumpen für Ihr Zuhause

Effizient heizen und eigenen Solarstrom intelligent nutzen

Wir bieten Luft-Wasser-Wärmepumpen passend zu Gebäude, Wärmebedarf und bestehender Energieversorgung. Von der Beratung und Auswahl bis zur fachgerechten Installation begleiten wir Ihr Projekt – auf Wunsch gemeinsam mit Photovoltaik, Batteriespeicher und abgestimmtem Energiemanagement.

Das Gebäude entscheidet

Wärmepumpe individuell auf den Wärmebedarf abstimmen

Eine Wärmepumpe muss zum Gebäude, zum vorhandenen Heizsystem und zum tatsächlichen Wärmebedarf passen. Deshalb betrachten wir Gebäudesituation, Wärmeverteilung, gewünschte Temperaturen und vorhandene Energiekomponenten gemeinsam.

Ob Neubau oder Modernisierung: Die Auswahl der Wärmepumpe erfolgt anhand der technischen Anforderungen. Eine Heizlastberechnung und die Prüfung vor Ort bilden die Grundlage für die Auslegung und die Abstimmung mit den Heizflächen.

  • Gebäude und Wärmebedarf einordnen
  • Heizlast und Warmwasserbedarf berücksichtigen
  • Heizflächen und Vorlauftemperaturen prüfen
  • Aufstellort und elektrische Versorgung klären
  • Photovoltaik und Speicher berücksichtigen
  • Regelung und Schnittstellen abstimmen

Bosch Luft-Wasser-Wärmepumpen

Zwei Wärmepumpenlösungen für Neubau und Modernisierung

Welche Wärmepumpe zu Ihrem Zuhause passt, hängt von Heizlast, Heizflächen, Warmwasserbedarf und den Möglichkeiten des Gebäudes ab. Wir stellen zwei Bosch-Baureihen vor und stimmen die passende Ausführung auf Ihr Projekt ab.

Bosch Compress Außeneinheit in Frontansicht, von Bosch für 5800i AW und 6800i AW verwendet
Produktdarstellung von Bosch. Ausstattung abhängig von der gewählten Ausführung.

Für Modernisierung und Neubau

Bosch Compress 6800i AW

Bosch positioniert die Compress 6800i AW für Sanierungen und Neubauten. Wir prüfen, welche Ausführung zu Ihrem Wärmebedarf und vorhandenen Heizsystem passt und wie sie in die Wärmeversorgung Ihres Gebäudes eingebunden werden kann.

  • Luft-Wasser-System für Heizung und Warmwasser
  • Kältemittel R290
  • Schalloptimierter Aufbau
  • Unterschiedliche Geräte- und Systemausführungen
  • Bedienung über HomeCom Easy bei passender Ausstattung
Produktinformationen bei Bosch
Bosch Compress 5800i AW Produktfamilie mit zwei Außengeräten und drei Inneneinheiten
Produktdarstellung von Bosch. Ausstattung abhängig von der gewählten Ausführung.

Für Neubau und abgestimmte Wohngebäudetechnik

Bosch Compress 5800i AW

Die Compress 5800i AW wird von Bosch besonders für Neubauten positioniert. Außen- und Inneneinheit werden passend zum Gebäude und zur Wärmeversorgung kombiniert. Die konkrete Ausführung richtet sich nach Heizlast, Warmwasserbedarf und den geplanten Funktionen.

  • Heizung und Warmwasserbereitung
  • Kältemittel R290
  • Schalloptimierter Aufbau
  • Unterschiedliche Innen- und Außeneinheiten
  • Bedienung über HomeCom Easy bei passender Ausstattung
Produktinformationen bei Bosch

Die Baureihen können ähnliche Merkmale und gemeinsame Außeneinheiten besitzen. Entscheidend bleibt die projektbezogene Auslegung. Vorhandene Heizkörper prüfen wir individuell; eine hohe mögliche Vorlauftemperatur allein garantiert keinen wirtschaftlichen Betrieb.

Passende Wärmepumpe besprechen

Strom und Wärme verbinden

Wärmepumpe mit Photovoltaik kombinieren

Eine Wärmepumpe benötigt elektrische Energie, während eine Photovoltaikanlage tagsüber eigenen Strom erzeugt. Werden beide Systeme passend geplant und verbunden, kann ein Teil des benötigten Stroms direkt vom eigenen Dach stammen.

Im Winter ist der Heizbedarf häufig hoch, während die PV-Anlage weniger Strom erzeugt. Photovoltaik kann den Netzbezug der Wärmepumpe reduzieren, deckt ihn aber nicht zu jeder Zeit. Auch ein Batteriespeicher ersetzt keine saisonale Energieversorgung.

Photovoltaik entdecken

Verbrauch intelligent steuern

Energiemanagement für Wärmepumpe, PV und Speicher

Ein Energiemanagement kann verfügbare Solarenergie berücksichtigen und den Betrieb einer kompatiblen Wärmepumpe innerhalb der vorgesehenen Betriebsgrenzen darauf abstimmen. Welche Möglichkeiten bestehen, hängt von Wärmepumpe, Wechselrichter, Speicher, Schnittstellen und Softwarestand ab.

Wir prüfen die Verbindung der Komponenten, statt eine pauschale Kompatibilität vorauszusetzen. Auch Heizkomfort und Warmwasserbedarf bleiben Teil der Regelung – die Wärmepumpe wird nicht einfach ausschließlich nach dem verfügbaren Solarstrom betrieben.

HomeCom Easy dient der Bosch-Gerätebedienung bei passender Ausstattung. Der Bosch Energiemanager übernimmt Energiemanagement innerhalb der dokumentierten Systemvoraussetzungen. mySigen stellt das Sigenergy-System dar und steuert es entsprechend freigegebener Funktionen. Diese Anwendungen erfüllen unterschiedliche Aufgaben; eine vollständige Bosch-Steuerung über mySigen setzen wir nicht voraus.

Eine SG-Ready-Ansteuerung ist keine vollständige stufenlose Leistungsregelung und keine beliebige Hersteller-API. Die konkrete Verbindung prüfen wir anhand der Geräte, Schnittstellen und Systemfreigaben.

  • PV-Erzeugung und Stromverbrauch berücksichtigen
  • Geeignete Betriebsstrategien abstimmen
  • Schnittstellen und Systemfreigaben prüfen
  • Speicher und weitere Verbraucher einbeziehen

Gesamtsystem statt Einzelprodukt

Effizienter Betrieb beginnt mit der richtigen Auslegung

Die Effizienz einer Wärmepumpe hängt nicht allein vom Gerät ab. Vorlauftemperaturen, Heizflächen, Gebäudedämmung, Regelung und Nutzerverhalten beeinflussen den späteren Betrieb.

Auch der Aufstellort gehört zur Planung. Platzbedarf, Luftführung, Leitungswege, Kondensatführung und Geräuschentwicklung werden passend zum Gebäude und den Herstelleranforderungen betrachtet.

Unverbindliche Modellrechnung

Wärmepumpenleistung, Stromverbrauch und Kosten vorab einordnen

Mit unserem Wärmepumpen-Rechner erhalten Sie anhand von beheizter Fläche, Wärmebedarf, Vorlauftemperatur und Jahresarbeitszahl eine erste Orientierung für die erforderliche Leistung und den möglichen Stromverbrauch.

Zusätzlich vergleicht das Modell die jährlichen Energiekosten mit dem bestehenden Heizsystem und berechnet einen veränderbaren Investitionskostenkorridor. Eine Heizlastberechnung und technische Vor-Ort-Prüfung bleiben dennoch erforderlich.

Wärmepumpen-Rechner öffnen

Persönlich geplant und begleitet

Beratung, Verkauf und Installation mit klaren Ansprechpartnern

Energie-Kraft Süd begleitet die Auswahl und Planung Ihrer Bosch-Wärmepumpe und koordiniert die fachgerechte Installation gemeinsam mit qualifizierten Montagepartnern. Die Abstimmung von Heizung, elektrischer Versorgung und möglichen weiteren Energiekomponenten bleibt Teil Ihres Projekts.

Energie-Kraft Süd besteht seit über 20 Jahren. Von Ainring bei Freilassing aus begleiten wir Energieprojekte im Berchtesgadener Land, im Landkreis Traunstein und der angrenzenden Region. Unsere Erfahrung mit Photovoltaik und Batteriespeichern fließt in die gemeinsame Systemplanung ein.

Wärmepumpenprojekt besprechen

Häufige Fragen

Gut informiert entscheiden

Antworten auf häufige Fragen rund um Planung, Umsetzung und Betrieb.

Wie funktioniert eine Wärmepumpe?

Eine Wärmepumpe arbeitet nach einem ähnlichen physikalischen Prinzip wie ein Kühlschrank, nur mit umgekehrtem Nutzen. Ein Kältemittel nimmt Umweltwärme auf, wird im Verdichter komprimiert und dadurch auf ein höheres Temperaturniveau gebracht. Diese Wärme wird an das Heizsystem abgegeben. Anschließend entspannt sich das Kältemittel und der Kreislauf beginnt erneut. Der größte Teil der bereitgestellten Wärme stammt aus der Umwelt; Strom wird vor allem für den Verdichter, Pumpen und die Regelung benötigt.

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Funktioniert eine Wärmepumpe auch im Altbau?

Wärmepumpen können auch in Bestandsgebäuden effizient arbeiten. Fraunhofer ISE hat in einem 2025 abgeschlossenen Feldprojekt 77 Anlagen in Ein- bis Dreifamilienhäusern untersucht und keinen Zusammenhang zwischen Gebäudealter und Effizienz festgestellt. Luft-Wasser-Wärmepumpen erreichten im Mittel eine Jahresarbeitszahl von 3,4, erdgekoppelte Anlagen 4,3. Besonders wichtig sind ausreichend große Heizflächen, niedrige Systemtemperaturen und eine passende Dimensionierung.

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Welche Vorlauftemperatur ist für eine Wärmepumpe geeignet?

Die Vorlauftemperatur ist einer der wichtigsten Einflussfaktoren auf die Effizienz. Je höher die Temperatur angehoben werden muss, desto mehr Strom benötigt die Wärmepumpe. Die Verbraucherzentrale nennt als Faustregel, dass ein Gebäude grundsätzlich gut geeignet ist, wenn die Heizung ganzjährig mit weniger als etwa 55 °C Vorlauf auskommt. Noch niedrigere Temperaturen verbessern die Effizienz zusätzlich. Häufig reichen größere Heizkörper, hydraulischer Abgleich und gezielte Dämmmaßnahmen, um die erforderliche Temperatur zu senken.

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Funktioniert eine Wärmepumpe mit normalen Heizkörpern?

Entscheidend ist, ob die vorhandenen Heizkörper die benötigte Raumwärme bei möglichst niedriger Vorlauftemperatur übertragen können. Fraunhofer ISE hat im Feld gezeigt, dass ausreichend dimensionierte Heizkörper im Mittel mit ähnlich niedrigen Temperaturen betrieben werden können wie Flächenheizungen. Sind einzelne Räume kritisch, müssen oft nur einzelne Heizkörper vergrößert oder durch Niedertemperatur-Heizkörper ersetzt werden.

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Lohnt sich eine Wärmepumpe?

Eine Wärmepumpe kann gegenüber fossilen Heizungen langfristig wirtschaftlich sein, wenn sie effizient arbeitet und passend dimensioniert ist. Entscheidend sind die tatsächliche Jahresarbeitszahl, der Wärmebedarf, Stromtarif, Investitionskosten, Wartung und Fördermöglichkeiten. Eine pauschale Amortisationszeit ist wenig belastbar. Sinnvoll ist eine individuelle Gesamtkostenbetrachtung über viele Jahre, die auch künftige Energie- und CO2-Kosten berücksichtigt.

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Wie viel Strom verbraucht eine Wärmepumpe?

Benötigt ein Gebäude beispielsweise 12.000 kWh Wärme pro Jahr und erreicht die Wärmepumpe eine Jahresarbeitszahl von 4, liegt der rechnerische Strombedarf für die Wärmeerzeugung bei etwa 3.000 kWh. Hinzu kommen je nach Bilanzgrenze Hilfsenergien. In realen Einfamilienhäusern kann der Jahresverbrauch je nach Dämmstandard, Warmwasserbedarf, Wärmepumpentyp und Effizienz stark variieren. Eine belastbare Prognose basiert auf Heizlast und Wärmebedarf des konkreten Gebäudes.

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